Das Wort zum Monat Juli 2014

Liebe Waidfrauen und Waidmänner

 

Ich frage mich des Öfteren, wie viel die „gnädigen Damen und Herren zu Bern“ eigentlich überlegen. Da werden Millionen ausgegeben, um ein bekanntes Hasenbiotop und Zugvogelreservat nicht mit einer Autobahn zu zerteilen und wenige Jahre später erteilt dasselbe Departement den, wissenschaftlich erwiesen, grössten Fressfeinden der Junghasen, den Krähen, eine Schonzeit (15.2.-31.7.). Die notabene länger ist, als jene des Fuchses (1.3.-15.6.) oder Rehwildes (1.2.-30.4.)! Des Weiteren werden Hausperlinge total geschützt, wo sie doch in gewissen Gebieten fast eine Plage sind. Dies nur weil sie in ein paar Kantonen durch übermässigen Abschuss etwas rar geworden sind. Ja dann sollte man Hirsche und Wildschweine auch schützen, die sind auch nicht flächendeckend verteilt!

 

Zu guter Letzt kommt der Kanton Bern und reorganisiert aus „Pseudosparwut“, denn das Geld wird dann wohl in unnütze Kultur- oder Immigrationsprojekte gebuttert, die Wildhut. Der „Erfinder“ dieser Änderung hat sich in Münsingen wohl in der Adresse geirrt! Was mir da in letzter Zeit zu Ohren gekommen ist, lässt einem die Haare zu Berge stehen. Da werden angefahrene oder angemähte Tiere zum Teil erst nach Stunden der Qual durch ein Fangschuss erlöst. Fallwild wird am Strassenrand liegen gelassen, bis zufällig ein Streifenwagen oder der nun genervte Wildhüter, weil schon etliche Anrufe deswegen eingegangen sind, es aufsammelt und entsorgt. Uns Jägern ist es von Gesetzes wegen ja nicht erlaubt, ausserhalb der Jagd einem Tier den Fangschuss anzutragen, geschweige denn Fallwild zu behändigen.

Was den Fanschuss anbelangt, würde ich mich jedoch, dem Tierwohl zuliebe, jederzeit strafbar machen. Abgesegnet hat diese Reorganisation eine Rot-Grüne Regierung zu deren Wählerschaft gerade auch militante Tierschützer gehören - interessant nicht?

 

Nun wünsche ich Euch viel Anblick, Glück i Louf, Jegersgfehl und Waidmannsheil auf der kommenden Jagd.      Bernhard Zürcher

 

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