Das Wort zum Monat Oktober 2014

Rehkitze oder Schmaltiere und Gämsjährlinge unter 9 Kilogramm gelten als untergewichtig. Die Wildmarke wird kostenlos ersetzt und der Eintrag in der Abschusskontrolle ist zu streichen und auf der Fallwildliste des Wildhüters aufzuführen. Das Tier wird der Jägerin oder dem Jäger überlassen.

 

Anfangs September informierte das Jagdinspektorat die Vorstandsmitglieder der Vereine, dass diese Weisung bereits in diesem Jahr an die Wildhüter herausgegeben worden sei. Eigentlich eine Forderung, die die Berner Jäger schon lange gestellt haben.

 

Aber irgendwie macht mich diese Regelung nicht so ganz glücklich. Weshalb kommt diese Weisung jetzt so aus dem Nichts? Wer hat das Limit bei neun Kilo angesetzt? Ist dieses nicht zu hoch? Hat es so viel zu viele Rehe, dass der Bestand jetzt auf diese Weise geregelt werden muss? Will man den Jägern einfach eine Freude machen? Soll verhindert werden, dass es in Zukunft weiterhin so schmalbrüstigen Rehböcke geben wird, so wie ich sie heute Abend gesehen habe. Würde man nicht einfach besser alle Rehe, die unter zwölf Kilos sind als Kitze eintragen können?

 

Ich weiss es nicht. Mit den Kitzen ist es sowieso schwierig. Sind sie zu klein, hätte man nicht schiessen sollen, sind sie zu gross, hat man einen Zukunftsbock erlegt. Ich frage mich bloss, wie die Wildhüter und alle diese „untergewichtigen“ Kitze kontrollieren wollen. Aber vielleicht wird die Marke ja per DHL in die Wälder geliefert. Die Verantwortung liegt bei uns Jägern.

 

In diesem Sinne wünsche ich euch allen eine interessante, abwechslungsreiche und erfolgreiche Rehjagd.

Pia Zingg

 

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