Das Wort zum Monat März 2015

Unser grösster Singvogel. Um ihn ranken sich Mythen und allerlei

Sagen. Wie auch immer, Krähen wirken auf mich faszinierend. Die

Sinne immer scharf, Intelligenz verpackt in einem kleinen Hirn. Jeder

Jäger, welcher den schwarzen Vögeln zwischendurch nachstellt, wird

seine Erfahrungen gemacht haben.


Seit Jahren jagen eine Handvoll Jäger fast ganzjährig den „Scheurenschwarm“. Obschon so manche Krähe zur Strecke kam, könnte man

die Operation als chronisch erfolglos betiteln. Der Schwarm wird nicht

kleiner, die Krähen schlauer. Neben dem Schwarm in Scheuren kennen

noch Schwärme im Häftli, beim Imperialibrüggli, im Wengimoos und in

Busswil mein Auto. Zusammen sind das wohl gegen tausend Krähen. Ich

bin also richtig berühmt beim Krähenvolk. Diese stolze Zahl wartet nun auf

die Aussat der Feldfrüchte und wir Jäger auf die Telefone der betroffenen

Bauern.


Was könnten wir unternehmen?

Wir haben Munition, wir besitzen Flinten und wir kennen die Schlafbäume.

Was wir noch nicht haben ist eine Person welche am Freitag 4. Dezember

einen Gruppenansitz unter den Schlafbäumen organisieren würde. Ein

gemeinsames Nachtessen könnte den Abend abrunden. Termin und

Jagdart sind nur so eine Idee aus meiner Küche. Natürlich könnte es auch

ganz anders aufgezogen werden. Auf jeden Fall wäre es schön, wenn sich

jemand melden würde und einen konkreten Angriffsplan aushecken

möchte.


Mit Hundegeläut und Hörnerklang, Max Bernhardsgrütter

Aktuell

Fuchs- und Saujagd 2015

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