Brüggwaldjagd 18. November 2019

Während die Kaffeemaschine im Rest. Bahnhof mit Verspätung in Betrieb genommen wurde, konnte Wildhüter Daniel Trachsel die nahezu 50 Teilnehmer, darunter die Hegechefs, die Jungjäger des VHJV und des PJV, sowie eine bunt gemischte Anzahl Gäste aus Politik und Behörden begrüssen.

 

Nach der Begrüssung durch die Jagdhornbläsergruppe des VHJV im Werkhof der Burgergemeinde  gab es die Instruktionen des Jagdleiters zum Jagdablauf.  Der erste Trieb im «alte Baan» wurde ohne Hundemeute in Angriff genommen um eine unerwünschte Beunruhigung des zweiten Abschnittes auszuschliessen. Die Treiber machten zahlreich Rehwild auf, dieses suchte aber mangels Druck von jagenden Hunden oft rasch wieder Deckung. Trotzdem wurden drei Stück erlegt, darunter ein Bock mit einer alten Laufverletzung.

 

Während die Jagd in vollem Gange war, besuchten die Jungjäger das Wildbrethygiene-Modul bei Patrik Kehrli und seinem Team und konnten ihr Wissen über Wildkrankheiten und die einwandfreie Wildbretversorgung in praktischem Anschauungsunterricht und bei der roten Arbeit erweitern.

Der Zwischenaser mit Kaffee, Brot und Cervelat im Werkhof wurde vom VHJV offeriert und überbrückte die Zeit bis zum Aser.

 

Im zweiten Trieb der rund 2 Stunden dauerte, wurden die Hunde geschnallt.  Mehrere Dackel, DJT, DW und DD waren im Einsatz, stöberten hervorragend und brachten das Wild in Bewegung.  Es knallte hüben und drüben und man konnte so manche interessante Jagd mitverfolgen. Ausser einer kurzen Kontrollsuche waren keine Nachsuchen nötig. Alle beschossenen Tiere kamen zur Strecke.

Die Strecke von insgesamt 12 Rehen ist durchschnittlich und erfüllt somit die Erwartungen der Jagdleitung. Überdurchschnittlich ist hingegen, dass auch 6 Füchse erlegt wurden wovon übrigens keiner mit Reude befallen war!

 

Erfreulich waren nebst der guten Stimmung beim Strecke legen und beim Aser in der Fasanerie, die guten Gespräche mit den Vertretern aus Jagdinspektorat und BEJV.

Besonders gefreut hat mich aber, dass die erlegten Füchse entweder abgebalgt oder für die Hundeausbildung verwendet und nicht wie mancherorts achtlos weggeworfen wurden! Die zeigt doch, dass der viel zitierte Spruch; «waidmännisch jagt wie sich’s gehört» und «den Schöpfer im Geschöpfe ehrt» bei uns nach wie vor gelebt wird.

 

Einen grossen Dank noch einmal allen Beteiligten für diesen schönen Jagdtag!

 

Mathias Kunz, Präsident VHJV