Das Wort zum Monat März 2020

Der Frühling erreicht uns in diesem Jahr mit riesigen Schritten, die Jahreszeiten verschieben sich zunehmend. Bereits am 22. Februar hat ein VHJV-Mitglied seine ersten Morcheln gefunden. Im letzten Jahr fand er die Ersten am 5. März. Auch wenn er den Fundort natürlich nicht preisgibt, bin ich mir sicher, dass er nicht im Tessin war…. Die Klimaveränderung, aktuell in Verbindung mit der Pandemiegefahr beschäftigt mich sehr. Ich bin der festen Überzeugung, dass alles im Zusammenhang mit der Globalisierung steht und wir in Zukunft besser ein wenig regionaler denken müssen. Wir sollten wieder vermehrt alltägliches selber produzieren können und nicht in eine totale Abhängigkeit der Supermächte schlittern. Wunschdenken! Bezüglich der Lebensmittel sind wir in unserer Familie diesen Schritt schon vor einiger Zeit gegangen. Unser Selbstversorgungsgrad ist Dank der Situation und der Umgebung in der wir leben dürfen recht hoch.

 

Genug gejammert, wechseln wir in die Vereinspolitik:

Durch eine Indiskretion bekam der Tierschutz schon kurz nach dem wegweisenden Entscheid der Mitgliederversammlung Wind von unserer geplanten Schliefenanlage. Dies führte kurz zu roten Köpfen im Vorstand und unser Präsident musste zum Interview mit dem Bieler Tagblatt antraben. Unverhofft gelangte Mathias so kurz ins Scheinwerferlicht. Der Vorstand findet, dass Mathias dies sehr gut gemeistert hat. Dieses Intermezzo hat uns gezeigt, dass wir das Tempo in dieser Sache nicht selber bestimmen können. Weiter hat es den Vorstand in seiner noch jungen Zusammensetzung in einer gewissen Weise gestärkt und näher zusammenrücken lassen.

Alle Interessengruppen (Hunde, Bund, Kanton) wurden schriftlich über unser Vorhaben informiert und haben sich grossmehrheitlich sehr positiv dazu geäussert. Nach der Jagdabstimmung im Mai werden wir alle Interessengemeinschaften an einen runden Tisch einladen und über das weitere Vorgehen diskutieren.

 

Zu gegebener Zeit werden wir selbstverständlich wieder die VHJV-Mitglieder informieren.

 

Mit Hundegeläut und Hörnerklang, Max Bernhardsgrütter