Das Wort zum Monat Mai 2018

Dass die Jagd uns noch lange erhalten bleibt

Es ist wieder soweit, ich habe die Ehre das Wort zum Monat zu schreiben. Ich bin kein Mann der grossen und vielen Worte. Lieber höre ich zu und mache mir Gedanken, über das was erzählt wird. Bei der Jägerschaft bin ich da in bester Gesellschaft. Denn Jägergeschichten sind meist spannend und voller Emotionen. Mein letzter Beitrag war auch so eine erlebte Geschichte, welche doch viel zu diskutieren gab. Einige hatten Freude daran, dass es endlich etwas zu diskutieren gab, andere fanden ich soll meine Gefühle anders verarbeiten.

 

Dieses Mal gibt es aber keine Geschichte, sondern einen Link auf eine Webseite.

 

Ich bin der Meinung, dass, wenn wir die Jagd erhalten und dem Druck der nichtjagenden Gesellschaft standhalten wollen, wir uns aufmachen müssen in Richtung Nachhaltigkeit und Ökologie. Eine gute Voraussetzung haben wir bereits; Wildfleisch ist das ökologischste und nachhaltigste Fleisch, das es gibt. Es braucht weder Stall noch Medikamente und Futter und sein Lebensraum teilt es mit unzähligen anderen Lebewesen.

 

In Deutschland und Österreich werden neue Wege in der Jagd gegangen: Franz Puchegger, Obmann ÖJVÖ, Förster und Jäger sagt:

 

"Jagd ist kein Selbstzweck" - Bei der ökologischen Bejagung liegt das Hauptaugenmerk auf der Biodiversität - Artenvielfalt der Tiere und Pflanzen. Natürliche Äsung und eine biotop-bezogene Bewirtschaftungsweise mit angepassten Wildbeständen sind Grundlage für eine natürliche Waldgesellschaft und gesundes Wild.“

 

http://www.oekojagd.at/

 

Ich wünsche Euch viel Gedanken beim Surfen.

Euer Hegeobmann, Beat Oppliger